Die Digicon 2019 hat einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen. Die knapp 370 Teilnehmer dieses kleinen, aber feinen Digital-Kongresses haben sich eineinhalb Tage lang von Innovatoren und Konzernen Lösungen und Pläne aufzeigen lassen – alles unter dem Titel „Artificial Intelligence – With Cognitive Technologies to Autonomous Systems“!

Mittendrin DOCUBYTE Firmengründer und Geschäftsführer Holger Martens. Denn neben Mobilität und anderen Anwendungen der künstlichen Intelligenz stand auch das Thema Digitalisierung des urbanen Lebensraums im Fokus. Gerade in der Verwaltung gibt es viel Luft nach oben, gab Münchens Digitalverantwortlicher Thomas Bönig zu.

Digicon 2019 in Zahlen

368

Teilnehmer

222

Firmen

28

Vorträge

754

Minuten Vortragszeit

Hauptthema des ersten Tages war die Mobilität der Zukunft. Autonomes Fahren und intelligente Verkehrsleitsysteme standen im Fokus. Das Thema zog sich dann durch die Digicon – auch beim Digital Innovation Award ist ein innovatives System von T-Systems an den Start gegangen, welches das Bezahlen für Parkplätze problemfreier und effizienter machen soll.

Digital Innovation Award für Radiologie-Software

Der DI-Award der Digicon wird jedoch nicht von einer Fachjury, sondern von den anwesenden Kongressteilnehmern gewählt. In Form von kurzen Vorträgen stellten die einzelnen Bewerber ihre Digitallösungen und deren Nutzen vor – immer Konzern gegen Start-Up. Am Ende setzte sich eine KI-Entwicklung für Mediziner durch. deepc untersucht CT-Bilder und gleicht diese mit den Bildern gesunder Menschen ab. Bei Abweichungen markiert das System selbstständig die Bereiche, die von der Norm abweichen. Das erleichtert die Arbeit der Radiologen, verringert die Bearbeitungszeiten und verkleinert die Zahl von nicht erkannten, potenziellen Problemfällen.

Wir haben mit dem Sieger ein kurzes Audio-Interview Tristan Post, Business Developer bei deepc, geführt:

DOCUBYTE in vorderster Front bei papierfreier Verwaltung

Ein Schwerpunkt des zweiten Tages war die Frage, wie das urbane Leben, insbesondere die Verwaltung, in Zukunft ausgerichtet werden soll. Thomas Bönig, seines Zeichens Stadtrat für Digitalisierung der Landeshauptstadt München, stellte Eckpunkte und Probleme für die städtische Digitalstrategie vor. In diesem Themengebiet arbeitet DOCUBYTE seit Jahren erfolgreich gegen Energie-, Papier- und Zeitverschwendung. Geschäftsführer Holger Martens zeigte den staunenden Zuhörern das Potenzial einer sinnvollen Digitalisierungslösung am Beispiel der digitalen Gehaltsabrechnung.

Die Stadt München hat 42.000 Mitarbeiter – wenn alle ihre Gehaltsabrechnungen digital bekommen würden, könnten über eine halbe MILLION Euro im Jahr gespart werden! Aber das ist nur die halbe Wahrheit – denn auch Ressourcen werden geschont.

Nur um das Papier herzustellen werden über 5 Tonnen CO2 in die Luft geblasen. Die benötigte Wassermenge entspricht der des Tegernsees.

O-Ton von DOCUBYTE Geschäftsführer Holger Martens:

„Bisher habe ich in den Medien noch nirgendwo gelesen, dass die Vermeidung von Papier als Beitrag zur CO² Reduzierung überhaupt in Erwägung gezogen wird. Doch dafür wird es langsam Zeit, bevor es zu spät ist!“

 Mehr zur Gesprächsrunde Smart City gibt es in einem der folgenden Blogbeiträge…